Worüber ich schreibe und erzähle

Ich bin Oliver Groß und hier schreibe ich. Seit über dreißig Jahren beschäftigt mich, wie wir gut miteinander reden – im Beruf, in der Familie, zwischen den Generationen. Hier ist mein eigener, ruhiger Ort, an dem ich darüber schreibe: mein Denkraum. Das Haus – Rhetorikhaus – macht hier einmal Pause.

Ich denke hier nach – über das Miteinander, übers Älterwerden, den Alltag, der mal süß und mal sauer daherkommt, über das, was einem im Leben so geschieht oder manchmal auch fehlt. Manchmal lasse ich mich hinreißen, laut über einen gebrauchten Tag nachzudenken. Dabei erzähle ich Geschichten, weil die oft weiter und tiefer gehen als ein Argument. Vor allem erzähle ich, um sichtbar zu machen, was sonst unausgesprochen bliebe.

Worum es im Kern geht, steckt in meinem Dreiklang: Zueinander finden. Miteinander reden. Füreinander da sein.                rhetorikhaus ist meine Wirkstätte. Dieser Raum ist mein Denkraum. Was dort Form findet, hat hier seinen Ursprung.

Dein Leben sind Geschichten...            ... und die sind oft besser als du denkst. Erst wenn wir erkennen, dass Gefühle selten den Fakten entsprechen, beginnen wir in unseren Geschichten das Besondere zu sehen.

Ich lehre nicht - ich erzähle
Von einer Geschichte geht eine Wirkung aus, die Aufmerksamkeit bündelt sowie ein Kraft, die sich in alle Richtungen ausdehnt.

Dieser Blog ist mein Denkraum.
rhetorikhaus ist meine Wirkstätte. Was hier entsteht, findet dort Anwendung. Und was ich dort arbeite, reflektiere ich hier in meinem Blog.


Damit kein Missverständnis entsteht: Ich bin kein Künstler und kein Erzähler im klassischen Sinn — kein Kostüm, kein Lehnstuhl, kein Unterhaltungsprogramm. Ich bin Mentor, Sparringspartner und denke laut. Geschichten sind mein Werkzeug, nicht meine Nummer. Und wenn ich Humor habe, dann den, der aus Erfahrung kommt, nicht aus der Pointe.


Lesen, hören und erleben

ICH - DU - WIR

Wir wünschen uns mehr Rücksicht, mehr Empathie, mehr Bescheidenheit – solange jemand anderes damit anfängt. Vielleicht ist das eigentliche Problem unserer Zeit nicht der Mangel an Werten, sondern die Hoffnung, sie möge immer zuerst der Nachbar leben. Dabei gibt es unendlich viele Wünsche – aber erstaunlich wenige, die wir bereit sind, selbst zu erfüllen...

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Unsinn ²

Wir haben keine Probleme – nur Herausforderungen. Ein schöner Satz, bis man selbst nachts nicht schlafen kann. Denn was Menschen belastet, verschwindet nicht durch neue Begriffe. Manchmal ist der erste Schritt zur Lösung nicht Optimismus – sondern der Mut, ein Problem zunächst als Problem anzuerkennen.

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Haltung

In einer Zeit, in der Beschäftigt sein oft als Erfolg gilt, wirkt etwas anderes fast schon ungewöhnlich: sich Zeit zu nehmen. Vielleicht lohnt sich heute ein Blick in das Gesicht eines Menschen, der Sie begleitet hat. Manche Geschichten stehen nicht in Büchern – sondern in Lach- und Sorgenfalten.

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Nachgedacht

In unserer modernen Welt gilt es oft als Zeichen von Erfolg, keine Zeit zu haben. Ein 12-Stunden-Tag wird fast zu einem Statussymbol, und man reiht sich nicht selten in diese Geschäftigkeits-Kategorie ein. Das Paradoxon: Insgeheim bewundern wir jene, die Zeit haben oder sich diese bewusst nehmen. Was steckt dahinter?

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Sagen was man denkt?

Sage, was du denkst – bedenke aber auch, was du sagst. Ich liebe es, Entscheidungen auf den nächsten Tag zu verschieben. Und vor einer Antwort kurz zu schweigen. Was das mit Altkanzler Helmut Schmidt zu tun hat?

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Mentale TABS schließen

Gastbeitrag von Dr. Christine Thiel „Entspann dich doch einfach mal“ – wer kennt diesen wohlgemeinten Ratschlag nicht, der sich oft mehr wie ein Schlag denn ein Rat anfühlt. Als wäre es so einfach. Stattdessen tigere ich rastlos umher, und wenn ich mich schon nicht entspannen kann, dann will ich wenigstens etwas Nützliches tun. 

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Hör-BAR

 

Empathisch gradheraus

„Zum Hören, zum Mitdenken — nicht zum Nebenbei."

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